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Saisoneröffnung

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Aufbruchstimmung im Abstiegskampf Drucken
Geschrieben von Andi Menne   
Mittwoch, 3. Februar 2010
Witten, 02.02.2010, Felix Groß

Neuer Trainer Jürgen Rogowski hat nicht viel Zeit, die Wende zum Guten einzuläuten. Wechsel nach Witten war von langer Hand geplant

Er ist der Neue an der Seitenlinie: Jürgen Rogowski (52) aus Dortmund wird neuer Trainer des Handball-Landesligisten DJK TuS Ruhrtal Witten. Mit WAZ/WR-Mitarbeiter Felix Groß sprach der Trainer über die neue Aufgabe beim Tabellenletzten, der sich am Sonntag vom bisherigen Coach Martin Volkert getrennt hatte.

Wie ist die Kontaktaufnahme mit der DJK TuS Ruhrtal Witten abgelaufen?

Rogowski: Normalerweise hatten wir den Kontakt so vorgesehen, dass ich im Falle des Abstiegs in die Bezirksliga dann erst zur neuen Saison einsteige. Aufgrund der nun aber sehr prekären Situation und dem letzten Tabellenplatz beginne ich mein Engagement in Witten schon jetzt.

Waren Sie vorher schon einmal im Wittener Raum als Trainer tätig?

Nein, bisher noch nicht. Ich habe aber sowohl im Herren- als auch im Damenbereich schon Erfahrungen gesammelt. Im Dortmunder Raum habe ich schon die TSG Schüren und die DJK Normannia Dortmund trainiert. Momentan trainiere ich die Verbandsliga-Damen der PSV Recklinghausen II.

Die Sie mit dem Wechsel zu Ruhrtal wahrscheinlich verlassen werden.

Nein, ich habe die Aufgabe bei der DJK zwar angenommen, werde aber trotzdem parallel weiter die Recklinghäuser Damen trainieren. Das wird zeitlich wohl hinkommen - die Anwurfzeiten überschneiden sich so gut wie gar nicht.

Haben Sie ihr neues Team schon einmal „auf der Platte” gesehen und einen ersten Eindruck gewonnen?

Ich habe schon das eine oder andere Spiel der DJK beobachtet und dabei bereits ein Abwehrproblem ausgemacht. Noch dazu spielt die Unsicherheit in der Mannschaft eine große Rolle. Es gilt nun zunächst, die Mannschaft aufzubauen. Zur Neu-Strukturierung haben wir aber nur wenige Wochen Zeit. Optimal wäre es wenn wir beim nächsten Heimspiel gegen den Soester TV direkt die ersten Punkte einfahren könnten.

Welche Maßnahmen werden Sie ergreifen, um die Mannschaft wieder „flott" zu kriegen?

Natürlich werde ich einige neue Sachen mit in das Training aufnehmen. Vielleicht können wir so in dieser wichtigen Phase eine Aufbruchstimmung erzeugen und eine Wende einläuten.

Werden Sie der DJK über das Saisonende hinaus - auch im Falle eines Abstiegs - erhalten bleiben?

Ja, das auf jeden Fall. Wir haben geplant, auch nach der Saison weiter zusammen zu arbeiten. Erst einmal aber gilt es, den Fokus auf die kommenden Spiele zu legen.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 5. Februar 2010 )
 
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