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Der Halbzeitpfiff bringt die DJK Ruhrtal aus dem Tritt Drucken
Geschrieben von Andi Menne   
Montag, 8. März 2010
Handball-Landesliga
  
Von Marylen Reschop am 7. März 2010 21:42 Uhr
WITTEN Auch beim Tabellenvierten TV Arnsberg war Handball-Landesligist DJK Ruhrtal auf dem besten Weg, Zählbares einzufahren. Ein Hänger in Halbzeit zwei wurde den Wittenern zum Verhängnis. So mussten sie schließlich doch die Heimreise mit einer 27:31-Niederlage antreten.
 
Handball-Bezirksliga, Herren:
TV Arnsberg - TuS Ruhrtal 31:27 (18:15)

Der TV Arnsberg ist nicht irgendeine Mannschaft. Bis vergangene Woche spielten die Sauerländer noch um den Aufstieg mit. Die Ruhrtaler zeigten, dass sie auch mit diesem Team mithalten können - leider jedoch wieder einmal nicht über 60 Minuten.

Besonders die erste Hälfte war geprägt von zwei Mannschaften auf Augenhöhe: Die Arnsberger gaben vor heimischem Publikum gleich Vollgas. Gegen eine Niederlage gegen das Tabellenschlusslicht wollte der TV wohl von Beginn an ankämpfen. So gingen die Gastgeber auch mit 4:1 in Führung.

"Schließlich kam wieder unser berühmter Hänger"

Doch Ruhrtal dachte gar nicht daran, das Spiel schon in den Anfangsminuten aus der Hand zu geben und hatte aus dem Rückstand in der zwölften Minute eine 7:6-Führung gemacht. "Danach plätscherte das Spiel so vor sich hin. Mal haben wir geführt, mal Arnsberg", erinnerte sich Ruhrtal-Trainer Jürgen Rogowski. Aber seine Mannschaft selbst war es, die sich kurz vor dem Pausenpfiff zu viele Fehler leistete und den Gastgebern damit zu einer 18:15-Führung verhalf.

"Schließlich kam wieder unser berühmter Hänger", sagte Rogowski. Die DJK konnte nach der Pause nicht mehr an die erste Halbzeit anknüpfen und fiel zurück: Bis zu acht Tore brachte Arnsberg zwischen sich und den Gegner. "Wir haben zwar dann in den letzten zwölf Minuten nur noch zwei Tore kassiert, aber der Abstand war zu groß. An eine Aufholjagd war damit nicht mehr zu denken", fasste Rogowski zusammen. Es reichte nur noch zum 27:31.

TEAM UND TORE
TuS Ruhrtal:
Böker, Thomas; J. Krefter (3), Denner, Kremerskothen, Zybon, Razeng (4), Grajcar (2), Haupt (4), N. Krefter (5/1), Kaffka, Siemienkowski (9/2).
 
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